
„ALLES UNTER EINEM DACH"
das Motto des städt. Jugendfreizeitheims
JUGENDCLUBHAUS MG-WESTEND
1983 starteten wir unsere Arbeit im JCH Westend unter der Leitung von Frau Mariana Breihofer mit einer herkömmlichen OT für Kinder und Jugendliche. Nach und nach haben wir unser Konzept erweitert und den Bedürfnissen unserer Gäste sowie den Gegebenheiten des Einzugsgebietes kontinuierlich angepasst.
Auch haben wir nicht verpasst, der gesellschaftliche Entwicklung in den letzten zwei Jahrzehnten Rechnung zu tragen.
Das städt. Jugendclubhaus Westend entwickelte sich zum Mittel- und Treffpunkt des gesamten Stadtteils Westend, aber auch zur Anlaufstelle von Kindern, Jugendlichen, deren Eltern, Vereinen in- und ausländischer Mitbürger und anderen Institutionen aus ganz Mönchengladbach.
Unter unserem Dach treffen sich Menschen aus der ganzen Welt, sie spielen, arbeiten und feiern gemeinsam. Ihre individuellen: kulturell-, politisch - und religiösen Hintergründe, und die gemachten Erfahrungen in den Herkunftsländern, sind eine Bereicherung für jeden, der das Haus besucht und nicht zuletzt für die Kinder und Jugendliche, die unser aller Zukunft sind.
Schon Johann Wolfgang von Goethe sagte:
„Das Schicksal jedes Volkes und jeder Zeit hängt von den Menschen unter 25 Jahren ab.“
Wir starteten mit einer konventionellen Offenen Tür für Kinder und Jugendliche.
Bald erkannten wir, dass eine Zusammenarbeit mit Vereinen, Schulen und anderen Institutionen aus dem Stadtteil unsere Arbeit bereichern würde.
Am 22.01.1986 fand die Gründungsversammlung des Kuratoriums statt.
Das Angebot des Hauses ist sehr breit gefächert, es ist gemeinwesenorientiert, multikulturell
und wird kontinuierlich den Bedürfnissen unserer Adressaten und der gesellschaftlichen Entwicklung angepasst.
Mit der OFFENEN TÜR für Kinder und Jugendliche begannen wir am 15.09.1983 unsere Arbeit.
Das Angebot wurde dann mit Konzerten, der Disco und dem Internetcafe erweitert.
Die Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter wurde als Modell gestartet, war
aber seit Januar 1994 eine unserer festen Säulen in der Arbeit mit Kindern. Dieses
Angebot kostete pro Schulmonat 70,– € inklusive Mittagstisch. Insgesamt konnten in diesem
Bereich 20 bis 25 Kinder betreut werden. Eine Anmeldung war in der Regel zu jedem Zeitpunkt
möglich, wenn die Kapazität es erlaubte. Die Kinder konnten von 10.00 h bis 17.30 h dieses Angebot nutzen.
Aus aktuellem Anlass, gilt dieses Angebot seit 2011 so nicht mehr. Die GTB kostet wie die FLH jetzt 15€ pro Monat, dafür gibt es die Option für 50 Cent pro Mahlzeit im Kinderrestaurant "Cantina Nest" des Interkulturellen Familinverbandes e.V. in unserem Haus zu essen.
Die Freizeit- und Lernhilfe, Hausaufgabenbetreuung wurde 1994 dem Haus angegliedert.
Kosten: 15 € pro Schulmonat. Geöffnet von 10.00 h bis 17.30 h. Plätze: 20 bis 25.
Ferner sind unsere traditionellen Ferienspiele im Sommer und im Herbst bei Eltern und
Kindern bis 11 Jahre sehr beliebt. Es fallen pro Tag, pro Kind Teilnehmerbeiträge in Höhe von 1,– €
zuzüglich 2,50 € für Tagesfahrten an.
Öffnungszeiten:
Das JCH Westend ist bis auf die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr das ganze Jahr über
geöffnet. Es wird an sieben Tagen pro Woche genutzt.
Ferienöffnungszeiten werden per Aushang und im INTERNET bekannt gegeben.
Wir bieten jährlich eine Ferienfreizeit für Kinder an.
Für die Jugendliche werden in den Ferien besondere Programme angeboten.
Im Laufe der Jahre haben sich viele tragfähige Kontakte zu ausländischen Vereinen entwickelt, die unser Haus regelmäßig nutzen und mit denen wir oft auch inhaltlich zusammenarbeiten. Einmal im Jahr findet ein internationales Essen für alle Kinder statt. Das Buffet wird von den Vereinen und den Eltern bestückt. Das Jahr wird traditionellerweise mit einem großen internationalen Neujahrstreffen eröffnet.
Eine enge Zusammenarbeit findet besonders mit dem Bund der kinderreichen Familien e. V. und der St. Josef Bruderschaft aus dem Westend von Beginn an statt.
Wegen eines unangenehmen Vorfalls in der Disco fand ein Gespräch mit einer Vertreterin des Jugendamtes und einem Vertreter der Polizei im Jahr 2000 statt. Dies war der Beginn des Gesprächskreises
„Runder Tisch“ Gewaltprävention:
Über die Jahre hinweg ist dieser Gesprächskreis ein Forum zur Vernetzung aller Interessierten aus Mönchengladbach geworden. Unser Verteiler beinhaltet 70 Adressen.
Vertreten sind folgende Institutionen und Gruppierungen:
Jugendamt der Stadt, Integrationsrat, Jugendgericht, Polizei, Hochschule Niederrhein, Weiterbildungskolleg, Schulen, Kirchengemeinden, Kinderschutzbund, Bund der kinderreichen Familien, Afghanen, Tamilen, Türken, Erzieher, interessierte Eltern u. v. a.
Mit Kürzung der finanziellen Mittel und der prekären Personalsituation im Haus, suchten Eltern und Vertreter von Vereinen gemeinsam mit der Leiterin eine Möglichkeit, die Kontinuität und Qualität unserer Arbeit zu unterstützen.
Es wurde 1999 der Förderverein für das städt. Jugendclubhaus Westend gegründet.
„VEREIN ZUR FÖRDERUNG DER KINDER- UND JUGENDARBEIT IM STÄDT. JUGENDCLUBHAUS MÖNCHENGLADBACH-WESTEND E.V.“
Der Förderverein unterstützt unsere Arbeit sowohl mit Rat und Tat aber auch mit finanziellen Mitteln. Er hat das gesamte Inventar des Internetcafes bezahlt und zahlt auch die monatlichen Telekomkosten.
Der Förderverein organisierte 2001 in Kooperation mit dem Haus das Projekt
„EINE MARK GEGEN RECHTS“
Die Konzeption des Hauses wird laufend fortgeschrieben und somit neuen Bedürfnissen der Adressaten, die durch gesellschaftliche Veränderungen, aber auch durch Generationswechsel bedingt sind, angepasst.
Der Förderverein unterstützt unsere Arbeit sowohl mit Rat und Tat aber auch mit finanziellen Mitteln. Er hat das gesamte Inventar des Internetcafes bezahlt und zahlt auch die monatlichen Telefon- und DSL-Kosten, er finanziert die Internationale Bibliothek, auch das Honorar für den Bibliothekar (4 Stunden pro Woche), sowie anfallende Kosten für die Konzertanlage. Er unterstützt aktuell das Projekt Kindersuppenküche: NEST im Haus.
Die Konzeption des Hauses wird laufend fortgeschrieben und somit neuen Bedürfnissen der Adressaten, die durch gesellschaftliche Veränderungen, aber auch durch Generationswechsel bedingt sind, angepasst.
Eine enge Zusammenarbeit findet besonders mit dem Interkulturellen Familienverband e.V. – Kindersuppenküche, Kinderkarneval etc. und der St. Josef Bruderschaft aus dem Westend von Beginn an statt.
Ebenso arbeiten wir im Rahmen des Projektes Kinderträume 2011 der FIFA mit dem e. V. Zornröschen eng zusammen. Im Haus fand der internationale Kochkurs statt. Aktuell wird ein interkulturelles Tanzangebot für Mädchen durchgeführt und danach ist ein Streetsoccerturnier hier auf dem Außengelände für Mädchen in Planung.
Gemeinsam mit dem neu gegründeten Verein Methusalem möchte das Jugendclubhaus Westend den Dialog zwischen den Generationen und Kulturen fördern.
Weitere Höhepunkte und Aktivitäten in den letzten 26 Jahren entnehmen Sie bitte der Chronologie Städt. JCH MG Westend. Aktuelle Informationen finden Sie auch auf unserer Internetseite.
Das Jugendclubhaus MG-Westend arbeitet eng mit dem Integrationsbeauftragten der Stadt als auch mit dem Integrationsrat zusammen, ebenso mit diversen Fachbereichen der Stadtverwaltung: Amt für Altenhilfe, Kulturbüro (Teilnahme an der „nachtaktiv“), Musikschule, VHS (Integrations- und Alphabetisierungskurse für Eltern hier im Haus), RAA, Stadtbibliothek und vielen anderen.



